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Gedächtnistraining |
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Vergessen Sie das Vergessen |
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Mit
diesem Wortspiel wirbt das Bildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes in
Bielefeld für ihr Gedächtnistraining. Auf spielerische Art sollen Merkfähigkeit,
Konzentration und das logische, kreative Denken gefördert werden. Ältere
Menschen leiden darunter, dass sie sich nicht mehr an Namen, Orte, und
Ereignisse erinnern können. Geistige Fitness bedeutet Lebensqualität,
und die möchte man möglichst lange erhalten wissen. Gedächtnistrainer können
dabei helfen.
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Sie zeigen Menschen, wie sie ihre grauen Zellen
pflegen und optimal einsetzen. Hans-Werner Kulle aus Bielefeld ist so
ein Gedächtnistrainer.
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Im DRK- Bildungswerk bietet Herr Kulle regelmäßig
Kurse an. Das Erfolgsgeheimnis guten Gehirnjoggings besteht darin,
unterschiedliche Hirnleistungen nicht isoliert zu trainieren, sondern durch eine
Vielfalt an Übungen miteinander zu verbinden. Beispielsweise lässt sich das
Vokabular dadurch vertiefen, dass man nach Wörtern fahnden lässt, die bestimmte
Buchstaben enthalten. Die Aufgabe könnte also lauten: Wie viele Wörter finden
Sie, die wie Vogel mit »V« beginnen und mit »L« enden?
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Nachdem die
grauen Zellen rotiert haben, kommen Ergebnisse heraus wie vital oder
Verhältniswahl. Zum
ganzheitlichen Gedächtnistraining gehört auch das assoziative Denken.
Dabei wird nach dem gemeinsamen Nenner verschiedener Gegenstände
gesucht. Beispiel: Hinter einem Buch, einer Schürze, einem Stiefel und
einer Krawatte verbirgt sich das Verb saubermachen.
Entscheidende
Voraussetzung für geistige Fitness im Alter sind wache Sinne. Das
Wahrnehmungsvermögen kann geschult werden. So lässt der Bundesverband
Gedächtnistraining, dem Hans-Werner Kulle angehört, Kursteilnehmer
nach Dreiecken in der alltäglichen Umgebung suchen. Und siehe da:
Dreiecke gibt es überall. Sie finden sich im Campingzelt, der Pudelmütze,
dem Schiffssegel und sogar im Stück Torte.
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Seit 1987 bildet der Bundesverband männliche und
weibliche Gedächtnistrainer aus. In Volkshochschulen,
Erwachsenenbildungsstätten, Seniorenklubs, Altersheimen und Reha- Zentren
machen sie eine segensreiche Arbeit. Dies deshalb, weil sich immer mehr
Deutsche nur noch berieseln lassen: vom Fernsehen, Radio und Internet. In
manchen Haushalten wird nur noch das Telefonbuch gelesen. Wer einen
monotonen Beruf hat und sich nach Feierabend nicht im weitesten Sinne
kreativ betätigt, schafft keine neuen Verbindungen zwischen den
Nervenzellen. Er lässt also das Potenzial im Kopf leichtsinnig verkümmern.
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Seine mentale Fitness zu steigern, macht dagegen
nicht nur Spaß, sondern kann auch Alzheimer vorbeugen. Diesen Schluss
legt zumindest eine amerikanische Studie nahe. Fünf Jahre lang wurden
800 ältere katholische Priester und Nonnen von Ärzten beobachtet.
Diejenigen: die regelmäßig Bücher und Zeitungen lasen oder Schach
spielten, bekamen nur halb so oft Alzheimer wie ihre Mitbrüder und -schwestern,
die das nicht taten. Eine Reihe von Techniken haben sich bewährt, um
die grauen Zellen auf Trab zu halten. Merkverse oder ganze Geschichten
gehören ebenso dazu wie das Lernen mit Mindmaps, den geistigen
Landkarten auf Papier. Von einem Oberbegriff aus werden wie bei einem
Baum Unterbegriffe abgeleitet. Visualisierung erhöht die Einprägsamkeit.
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Wer sich eine neue Sprache aneignen möchte, kann
gelbe Zettel mit der Übersetzung der Gegenstände verwenden, auf die
sie geklebt sind. Das macht Lernen zu einem spielerischen Vorgang. Wer
sich beim »Büffeln« selbst bewegt, fördert das Verständnis.
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Um sich die englische Vokabel »drive« zu merken,
ist es klug, mit dem Fuß so zu tun, als würde man schalten und bremsen. Je mehr Bestandteile dessen, was einen Menschen ausmacht, im Gedächtnistraining
vorkommen, desto erfolgversprechender ist es. Deshalb zielt der
Bundesverband Gedächtnistraining auf Körper, Geist und Seele. In den
Kursen wird Bewegung genauso integriert wie Gefühlsregungen, das
gemeinsame Gespräch, Entspannung und der Appell an Fantasie und
Kreativität.
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Mit Pauken hat ein so angelegtes Gehirnjogging
allerdings nichts zu tun. Es ist ein spannendes Vergnügen, bei dem man
das Vergessen glatt vergisst.
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Hat diese Seite Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf.
Für alle die ihre "grauen
Zellen" auf Trab bringen und stets im grünen Bereich wissen
möchten bieten wir die Möglichkeit, montags von 10:00 bis 11:30 Uhr, an
einem Gedächtnistraining im "Pflegezentrum am Lohmannshof"
teilzunehmen.
Information und Anmeldung unter (05 21) 10
21 19 oder (05 21) 40 08 86 01. |
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Gerne beantworten wir Ihnen alle Fragen und sind für Sie da.
Gedächtnistrainer:
Hans-Werner Kulle
Voßheide 4
33619 Bielefeld
Telefonisch erreichen Sie Herrn Kulle unter (05 21) 10 21 19.
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Hier
einige Übungen:



Versuchen Sie doch einmal die Lösungen zu finden!
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